STADTOASE - was ist das?




Eine STADTOASE selbst gestalten!

In vielen Städten und Gemeinden gibt es für Jugendliche zu wenig Freiräume.
In der Öffentlichkeit und Politik ist das Bewusstsein für diese Defizite häufig nicht sehr ausgeprägt.
Begrenzter Raum sowie knappe finanzielle Ressourcen erfordern neue Lösungsansätze. Mehrfach- und Zwischennutzungen sind ein geeignetes Mittel, die sozialen Aktionsräume für Jugendliche in der Stadt zu erweitern.

Schnelle, flexible Lösungen können von Kindern und Jugendlichen weitgehend selbst realisiert werden, wenn die entsprechende Ausstattung (Mobiliar, Budgets) und eine kontinuierliche fachliche und organisatorische Unterstützung vorhanden ist.


STADTOASEN 2008
Bereits 2008 wurde im Rahmen des Sommerferienprogramms des Quartiersmanagement-Altstadt-Ost bei Stadtteilbegehungen und Modellbauaktionen deutlich, daß trotz des vielen Grüns am Inn und um Rosenheim in der Altstadt-Ost Treffpunkte, Grünflächen und Handlungsräume für Kinder und Jugendliche fehlen.
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STADTOASEN 2009
Auf einer Restfläche in der Färberstrasse gings los:

Im Juli 2009 hatten sich Kinder und Jugendliche dort die erste STADTOASE mit selbst entworfenem und gebautem Mobiliar geschaffen. 

Für einige Tage entstand so in der dicht bebauten Altstadt ein Freifläche für Kinder und Jugendliche.

Ermutigt durch das positive Echo haben dann im Herbst zwei Klassen der Hauptschule Mitte mit Unterstützung des Quartiersmanagements die Ideen weiterentwickelt und dauerhaftes Stadtmobiliar geplant, gebaut und am 10. Dezember 2009 in einer WINTEROASE auf dem Salzstadl der Öffentlichkeit präsentiert.
 

Besonders gelungene und in der Praxis bewährte Möbelelemente wurden daraufhin von Jugendlichen der Hauptschule Mitte weiterentwickelt, in dauerhafter Form gebaut.

Gefördert wurden die STADTOASEN 09 durch das Bundesbauministerium im Rahmen eines Forschungsprojekts "innovative Jugendbeteiligung".

Im Dezember 2009 wurde das Mobiliar in einer WINTEROASE auf dem Salzstadel der Öffentlichkeit präsentiert. 

Erste interessierte Jugendliche und Erwachsene die das Stadtmobiliar gerne in ihrem Stadtteil für ihre STADTOASE einsetzen möchten, haben sich dort gemeldet.
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STADTOASEN 2010
Das Mobiliar und das Know-How zur Realisierung einer STADTOASE stand nun allen Gruppen und Akteuren zur Verfügung, die ungenutzte Flächen im öffentlichen Raum in einen temporären Aufenthaltsort zu verwandeln.

Mehrere Gruppen Jugendlicher planten und bauten im Sommer 2010 STADTOASEN in den unterschiedlichsten räumlichen Situationen - von der Pioniernutzung des gerade fertiggestellten Stadtplatzes "Am Salzstadel" bis zur Oase unter der Brücke in Happing.
Das Mobiliar wurde dabei ergänzt um räumliche Elemente, wie Pflanzen, Bühnen, Podeste. Neben dem Treffen und Chillen standen Events der Jugendkultur im Fokus des Interesses: Bandauftritte, Tanz und Kino.
Die Notwendige fachliche Unterstützung erhielten die Projektgruppen durch das Team von URBANES WOHNEN eG bzw. durch das Quartiersmanagement Altstadt-Ost.

Dokumentiert sind alle OASEN seit 2010 im Blog unter:
aktuell


STADTOASEN 2011                                         
Nach 2 intensiven Jahren der STADTOASE steht nun die notwendige Ausstattung, viele Erfahrungen, Unterstützer und vor allem eine motiviertes Team Jugendlicher und junger Erwachsener bereit, das im Sommer eine große innerstädtische Brache in eine STADTOASE verwandeln will mit Gastronomie, Kultur, Musik, Kino, ....


Downloads:

dokumentation_12-10_s.pdf

Dokumentation der Oasen 2008 - 2010

Leitfaden.pdf

Anleitung zur Durchführung einer Oase, 2009

ausschreibung.pdf

Förderantrag für die eigene Oase, 2010

 
STADTOASEN ist ein Modellvorhaben im ExWoSt-Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ - Forschungsprojekt „Jugendliche im Stadtquartier“.
„Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).