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2015 Stadtoasen-Export - 04.02.2016  17:11

Stadtoasen Sonthofen 2015

Die erste Stadtoase entstand im Rahmen eine P-Seminars am hiesigen Gymnasium. Die Schüler haben den Ort - eine wenig beachtete alte Parkanlage am Rand der Stadt - unter sechs möglichen Orten ausgesucht. In Zusammenarbeit mit einem Wirt aus dem Ort wurde der Café-/Kiosk-Betrieb organisiert. Das Begleitprogramm beinhaltete ein Beachvolleyballturnier, eine Beach-Party und Grillabende.

Die Reaktionen waren gut bis euphorisch und es war schnell klar, dass es auch 2016 wieder eine Stadtoase in Sonthofen geben würde.

Unser Ansatz ist, den Schülern zu zeigen, wie man aus unterschätzten oder sogar unbeliebten "Flecken" in der Stadt "echte" und lebendige Orte mit Aufenthaltsqualität machen kann.

Für mich ist die Stadtoase auch die Möglichkeit einen gewissen "Spirit" (das Spontane / das Unperfekte / Zwischennutzung / temporäre Architektur) in die Stadt zu bringen, im Hinblick auf unseren recht umfangreichen Stadtumbau, der u.a. die Konversion zweier Kasernen beinhaltet. In diesem Zusammenhang wird die diesjährige Oase besonders interessant, da sie auf dem zentralen Platz in der Stadtmitte stattfinden wird, der ebenfalls Teil des Stadtumbaugebietes ist...

Philip Sodeur
Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt, Sonthofen
www.stadtoase-sonthofen.de

 


Daraus entstand spontan noch das zweite Projekt im Herbst, bei dem wir am ältesten noch existierenden Gebäude in Sonthofen mit einem weiteren P-Seminar einen temporären Garten (er existierte tatsächlich nur einen Tag - Tag des offenen Denkmals!) bauten. Das Haus gilt manchen Bürgern als "Schandfleck", durch unsere Aktion gab es aber viel gute Presse dafür und scheinbar kommt jetzt Bewegung in das Projekt.

www.moeggenried.de

 

2015 Stadtoasen-Export - 04.01.2016  17:42

Architektur und Schule

Das Konzept der STADTOASEN entwickelt sich kontinuierlich weiter und ist mittlerweile fest in der "Landesarbeitsgemeinschaft Architektur und Schule e.V." www.architektur-und-schule.org verankert, die mit Förderung des Bayerischen Kultusministeriums und der Bayerischen Architektenkammer bayernweit Projekte mit Schüler/innen im Stadtraum durchführt.
Besonderheit ist dabei die architektonische Auseinandersetzung mit Ort und Raum sowie der hohe gestalterische Anspruch.
Realisiert werden die Projekte mit einem Set aus ca. 700 Dachlatten oder anderen Billig- und Recyclingmaterialien, wie Pappe, Folien und Bänder:
Projekte 2015, u.a.:
- Lattenfall, Regensburg
- Raumwelle, Bayer. Architektenkammer, München
- Ein Zaun der verbindet, Puchheim (mit Flüchtlingen)
- Ein Tor zur Welt, Augsburg (mit Flüchtlingen)
- Lichtraum Denkraum, Neunburg vorm Wald

2015 Stadtoasen-Export - 04.07.2015  16:43

Jugend macht Stadt - Stadtoase Fürth

Ein erster Projektworkshop im Februar bildete den Einstieg des P-Seminars am Hardenberg-Gymnasium Fürth. Mit Unterstützung eines erfahrenen jungen Stadtoasenmachers aus Rosenheim gelang es, einen geeigneten Ort auszuwählen, Ideen zu entwickeln und den Projektablauf zu strukturieren.
Seither hat das Team das Vorhaben vorangetrieben, den ungenutzten und  unwirtlichen Marmarisplatz in der Nähe der Schule für zwei Tage mit Leben zu füllen.
Die Theatergruppe der Schule war bereit sich mit einer Aufführung zu beteiligen und ließ sich begeistern, die Inszenierung und den Bau ihrer eigenen Bühne in die Hand zu nehmen.
Am ersten Projekttag wurden zunächst mit dem P-Seminar und den Theatermacherinnen im Modell mehrere Konzepte für die Gestaltung der Bühne auf der Stadtplatz entwickelt - zur Aufführung als Improvisationstheater sollten verfremdete Szenen bekannter Märchen kommen.
Auf Grundlage des Modells konnten nun mehrere Teams parallel an der Umsetzung der Raumskulptur mit viel Freude und großem formalem Einfühlungsvermögen arbeiten. Andere Teams kümmerten sich um den Bau  großer Sonnendächer und gestalteten aus Paletten Sommermobiliar, eine Bar und die Bühne.
Am Freitagnachmittag konnte die Bar eröffnen und bis in die Abendstunden gehörte die Bühne dem Theater und drei Schulbands.

2015 Stadtoasen-Export - 22.06.2015  08:06

Stadtoase 2015 in Göppingen

Seit der ersten Stadtoase im Jahr 2012 fanden die Stadtoasen jedes Jahr an einem anderen Schauplatz statt. „Die Partizipation und Integration vieler Jugendlicher, Anwohner, verschiedener Organisationen sowie Firmen hat zu drei unvergesslichen Sommern geführt“, blickte Oberbürgermeister Guido Till bei der diesjährigen Eröffnung am Samstag zurück. „Der Zusammenhalt und das gemeinsame Arbeiten an einem Projekt haben eine Gemeinschaft entstehen lassen. Von Anfang an war es uns dabei ein Bedürfnis, die Jugendlichen intensiv an diesem Projekt zu beteiligen. Sie haben bei der Vorbereitung und Durchführung so viel Verantwortung wie möglich übernommen.“ Die diesjährige Stadtoase habe sich, so Till weiter, tatsächlich einen oasenähnlichen Platz gesucht. Zwei Wochen wird ein urbanes und junges Lebensgefühl in der Göppinger Innenstadt geschaffen. „Junge Leute können die Stadt neu kennenlernen, sie wird attraktiv und besonders erlebbar gemacht“, befand das Stadtoberhaupt. „Die Mörike-Anlagen rücken in das Blickfeld der Bürgerinnen und Bürger.“ Die Begegnung von Generationen ermöglicht unter anderem die Kooperation mit dem Stadtseniorenrat und der städtischen Seniorenbeauftragten.
www.goeppingen.de

2015 Stadtoasen-Export - 12.06.2015  12:51

Praxistag Stadtmarketing Austria

Stadtmarketing-Experten aus ganz Österreich wollten von den Stadtoasen-Macher/innen erfahren, wie es gelingt, Jugendliche für ein Engagement in Ihrer Stadt zu gewinnen, welche Anforderungen Jugendliche an öffentliche Räume stellen und mit welchen Strukturen Jugendcihe in die Stadtentwicklung eingebunden werden können.
Helen Georg und Jan Weber-Ebnet stellten die Methode der Stadtoasen und als Praxisbeispiel das aktuelle Projekt "WorldWideVibe am Happinger See" vor.
In einem Workshop entwickelten die Teilnehmer/innen des Parxistags Konzepte für aktivierende Projekte im Stadtraum am konkreten Beispiel des "Grünen Bandes" in St. Johann, einem mit leben zu füllenden Vision des aktuellen Masterplans.

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